Nächstes Treffen
Der Runde Tisch Bloherfelde kommt am 30. November 2026 um 19:00 Uhr in der Offenen Tür (OT) Bloherfelde (Bloherfelder Straße 170) zusammen.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, sich über aktuelle Themen im Stadtteil auszutauschen, eigene Anliegen einzubringen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Wir freuen uns auf einen guten Austausch und auf viele bekannte und neue Gesichter!
Gemeinsam für den Stadtteil
Seit Anfang der 1990er Jahre gibt es in Bloherfelde mit dem „Runden Tisch“ eine besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements. Hier kommen Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlichster Vereine, Institutionen, Verbände, Initiativen und Interessengruppen zusammen. Dabei gibt es keine Rangordnung: Alle Beteiligten sitzen gleichberechtigt an einem Tisch, bringen Themen und Probleme zur Sprache und arbeiten gemeinsam an möglichen Lösungen.
Der Runde Tisch entstand auch vor dem Hintergrund einer zunehmenden Unzufriedenheit mit der politischen Meinungs- und Willensbildung durch Parteien. Er sollte eine Möglichkeit schaffen, der vielfach empfundenen Politikverdrossenheit etwas entgegenzusetzen und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger als wichtigen und wertvollen Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu stärken.
Seinen Ursprung hat der Runde Tisch im November 1992. Anlässlich der Friedensdekade wurde er von der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde in Bloherfelde ins Leben gerufen. Die damaligen Pastoren Franz Bögershausen und Werner Dettloff gehörten zu den Initiatoren. Während der jährlich von beiden Kirchen im Zeitraum zwischen Volkstrauertag und Ewigkeitssonntag veranstalteten Friedensdekade sollten künftig nicht ausschließlich Fragen und Herausforderungen der internationalen Friedenspolitik – teilweise gemeinsam mit namhaften Gästen – diskutiert werden. Ebenso sollte der Blick auf die Anliegen und Probleme direkt vor Ort gerichtet werden. Das geschah unter dem Leitgedanken:
„HIER fragen, was uns unter den Nägeln brennt.“
Heute beteiligen sich rund 45 Organisationen sowie etwa 30 Einzelpersonen am Runden Tisch Bloherfelde. Die Treffen finden ungefähr vierteljährlich statt. Da zu den Sitzungen auch öffentlich eingeladen wird, haben interessierte Bürgerinnen und Bürger ebenfalls die Möglichkeit, teilzunehmen, eigene Anliegen einzubringen und Probleme aus dem Stadtteil anzusprechen.
So hat sich der Runde Tisch Bloherfelde im Laufe der Jahre zu einem breit aufgestellten, basisdemokratischen Forum entwickelt. Menschen und Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens erhalten hier die Gelegenheit, gemeinsam an Lösungen für die Herausforderungen und Anliegen ihres Stadtteils zu arbeiten.
